<Reiseberichte Monte Grappa, Col di Lana, Marmolata, Drei Zinnen, Monte Piano, 7 Gemeinden, Sued Tirol, Alto Adige

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Besuch des Kriegsmuseum in Rovereto:
- Museo Storico Italiano Della Guerra -
am 17.06.2017:

 

 

Das Italienische Historische Kriegsmuseum (it. Museo Storico Italiano della Guerra) liegt in der norditalienischen Stadt Rovereto in der Provinz Trient. Es ist eines der bedeutendsten Kriegsmuseen in Italien, welches sich insbesondere mit dem Ersten Weltkrieg an der italienischen Front beschäftigt. Man geht aber auch auf andere Epochen und kriegerischen Ereignisse ein. Untergebracht ist das Kriegsmuseum in der Burg von Rovereto.

Gründungsphase:

Bereits 1906 gab es erste Anregungen aus italienfreundlichen Kreisen in der Bevölkerung Roveretos in der venezianischen Burg der Stadt, damals noch Teil Österreich-Ungarns, ein patriotisches Museum einzurichten. Diese Idee wurde nach Ende des Ersten Weltkrieges mit dem Anschluss an das Königreich Italien wieder aufgegriffen und 1920 bildeten einige Bürger der Stadt ein Komitee, mit dem Ziel ein Kriegsmuseum in der Burg zu eröffnen.
Beim Aufbau der Sammlungen griff man auch auf das zahlreiche Kriegsmaterial zurück, das unmittelbar nach Ende des Krieges auf den ehemaligen Schlachtfeldern im Umland von Rovereto noch aufzufinden war. Ein erster Ausstellungssaal wurde 1920 noch außerhalb der im Krieg ziemlich in Mitleidenschaft gezogenen Burg eröffnet. Im Frühjahr 1921 konnten dann die ersten vier restaurierten Säle in der Burg bezogen werden.
Die feierliche Eröffnung fand schließlich unter Anwesenheit des italienischen Königs Viktor Emanuel III. am 12. Oktober des gleichen Jahres statt. Bei der Einweihung standen bereits 12 Ausstellungssäle zur Verfügung.
Im Mittelpunkt der musealen Aufgaben standen zur Gründungszeit die Erinnerung an den gerade beendeten Krieg und der Anschluss des Trentino an das Vaterland Italien. Diese lokale irredentistische Auslegung erwies sich aber bald in mehrfacher Weise als Hindernis.

Die Zwischenkriegszeit:

Um der Einrichtung einen internationalen Hauch zu verleihen, wurden nach 1921 mehrere Säle eröffnet, die einzelnen Kriegsnationen, wie der Tschechoslowakei, Frankreich, Belgien, Großbritannien und Rumänien gewidmet waren. Das Museum vergrößerte sich in den 1920er Jahren rasant. 1923 gab es bereits 23 Säle, die auf 30 am Ende der 1920er Jahre angewachsen waren, die sich auf drei Ausstellungsbereiche konzentrierten: die Kriegsnationen, die einzelnen Waffengattungen und die aus dem Trentino stammenden Irredentisten, die als Kriegsfreiwillige der italienischen Armee gegen Österreich-Ungarn kämpften.
Zum Anziehungsmagneten wurde die 1925 auf dem Burgturm Malipiero aufgestellte Gefallenenglocke, die zu einem merklichen Anstieg in den Besucherzahlen führte. Die vom Mitbegründer des Museums Don Antonio Rossaro initiierte Glocke, mit der man an die Gefallenen aller Nationen gedachte, stand bald im Kontrast mit den im Museum ausgestellten Exponaten, die die Verlierer- und Siegerrolle der ehemaligen Kriegsparteien unterstrichen, was insbesondere von ausländischen Besuchern und Institutionen kritisiert wurde. Auch die politische Annäherung des faschistischn Italiens erst an das austro-faschistische Österreich und dann an das nazistische Deutschland übten ihren Einfluss aus. So forderte das italienische Kriegsministerium die Museumsleitung mehrmals auf, antiösterreichisches und antideutsches Material zu entfernen, da diese Exponate sich negativ auf das Empfinden von Besuchern aus diesen Ländern auswirken würde.
Im besonderen Augenmerk der Kritiker lagen zwei aus Südtirol als Kriegsbeute im Museum eingelagerte Werke, der sog. Eisenmann aus Bruneck und die Statue der Tiroler Freiheitskämpferin Katharina Lanz. Die Museumsleitung machte sich dabei, vielleicht ohne sich dessen bewusst zu sein, zum Werkzeug der in Südtirol unter der Führung von Ettore
Tolomei betriebenen nationalistischen Politik, als es diese Stücke ohne zu zögern aufnahm. Der Streit mit den Tirolern Nachbarn weitete sich 1936 noch aus, als auch der Laurinbrunnen auf Betreiben Tolomeis in der Burg untergebracht wurde. Der irredentistische Gründungsgedanke wurde aber auch durch die Museumsleitung selbst mehr und mehr in Frage gestellt. Dazu trugen insbesondere neue Ausstellungsäle bei, die sich mit den italienischen Kolonialkriegen befassten, ganz im Sinne des von der Regierung angestrebten faschistischen Imperiums.
Mit dem italienischen Kriegseintritt im Juni 1940 kamen auch die Museumsaktivitäten zum Großteil zum Erliegen. 1941 mussten schließlich die als antideutsch eingestuften Exponate auf Betreiben des Kriegsministeriums entfernt werden. Auch der tschechoslowakische Saal fiel der geänderten geopolitischen Lage zum Opfer und wurde geschlossen.
Damit ging auch der irredentistische Gründungsgedanke endgültig verloren.

Die Nachkriegszeit:

Das Museum und die Burg überstanden den Zweiten Weltkrieg relativ unbeschadet und 1946 konnte das Museum wieder as Museum und die Burg überstanden den Zweiten Weltkrieg relativ seine Pforten für die Besucher öffnen. Mit der Neueröffnung fand auch eine Neuausrichtung statt. War bereits kurz vor dem Krieg halbherzig versucht worden, mehr die technischen und waffentechnischen Aspekte in den Vordergrund zu rücken und sich in ein Militärmuseum zu verwandelnNachkriegszeit zum angestrebten musealen Ziel, wurde dies in der Eine Zäsur in der Museumsgeschichte stellte das Jahr 1961 dar, denn in diesem Jahr trennten sich die Wege des Kriegsmuseums von denen der Gefallenenglocke Maria Dolens, die sich als Anziehungspunkt positiv auf die Besucherzahlen des Museum ausgewirkt hatte.
Die Glocke unterstand immer einer eigenen vom Museum unabhängigen Leitung, auch wen deren Leiter Don Antonio Rossaro ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern des Kriegsmuseums zählte. Mit dem Tod Don Rossaros 1952 wurden von der neuen Leitung Pläne ausgearbeitet, die Glocke an einem neuen monumentalen Standort aufzustellen,
auf die man 1960 zurückgriff, als die Glocke nach einem wiederholten Riss eingeschmolzen werden musste. Im Mai 1961 wurde die Glocke abmontiert und in die Gießerei transportiert. Sie sollte nicht mehr an ihren bisherigen Standort zurückkehren, auch wenn die Diskussion um einen neuen Standort lange Zeit andauerte und in einem Rechtsstreit endete der durch alle Instanzen ging und erste Jahrzehnte danach beendet war.
Für das Museum war der „Verlust“ der Glocke mit einem deutlichen Besucherschwund verbunden. Dies unterstrich die Wichtigkeit den bereits eingeschlagenen Weg einer Neuausrichtung des Museums, zu einem Geschichts- und Technikmuseum zu beschleunigen.

Das Museum heute:

Im Jahre 2001 begann eine umfangreiche in mehreren Abschnitten durchgeführte Restaurierung der Burg und eine damit verbundene Renovierung des Museums. Dabei wurden nicht nur die Ausstellungsflächen modernisiert und nach neuen musealen Kriterien umgestaltet, sondern auch die Burg selbst umfangreich saniert. Komplett neugestaltet wurde auch der Verwaltungs- und Eingangsbereich des Museums, der aus der Burg ausgelagert und in einem angrenzenden Gebäude untergebracht wurde. Neu hinzu kam im Jahr 2002 die Artilleriesektion, die in einem im Zweiten Weltkrieg unter der Burg in den Burgberg getriebenen Luftschutzstollen eingerichtet wurde.
Im dritten im Jahr 2014 abgeschlossenen Renovierungsabschnitt wurden die beiden Wehrtürme Marino und Malipiero restauriert und dort neue Ausstellungen untergebracht.
Die vierte 2014 begonnene Phase betraf den südlichen Flügel der Burg und wird im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein, der dann ein fünfter und letzter Bauabschnitt folgen wird. Das Museum blieb während der verschiedenen Restaurierungsabschnitte stets geöffnet.


Persönliche Anmerkung:

Für den Besuch des Museum soll man mindestens 2 Stunden Zeit einplanen - Parkplatz befindet sich direkt vor dem Museum (Via delle Fosse). Achtung nicht vergessen! - Nach der Besichtigung des Museum auch den Stollen (Eingang befindet sich am unteren Teil der Straße) zu besichtigen. Hier bedindet sich viel Artillerie (Kanonen, Mörser, Geschütze) aus dem Ersten Weltkrieg. Besichtigungsdauer nochmals mindestens eine halbe Stunde. Danach lohnt sich ein Besuch der Stadt Rovereto mit seinen gemütlichen Cafes und Restaurants.

Kriegsmuseum Rovereto hier klicken!

     

Die Festungen der Sieben Gemeinden:
- Monte Grappa - 2014:

   

Einleitungsinformation zur Reise:

An der Grenze zu Italien errichtete vor 1914 Österreich eine Kette von hochmodernen Festungswerken. Bei Kriegsausbruch waren leider noch nicht alle Bauvorhaben abgeschlossen und wurden während des Krieges aus- und fertig gebaut oder verworfen. Die Werke sollten das Eindringen der italienischen Armee nach Österreich verhindern.
Die stärksten und modernsten Festungswerke (Fernkampfwerke) wurden auf der Hochfläche der sieben Gemeinden errichtet. Die Werke Lusern und Verle waren als furchterregende Kampfmaschinen ausgebaut und hatten zentrale Bedeutung. Die 10cm Turmhaubitzen mit einer Reichweite von 10 Kilometern galten als die modernsten seiner Zeit.
Die militärische Bedeutung der Werke kann man nur verstehen, wenn man sich vor Augen führt, dass es zur Bauzeit noch keine Kampfflugzeuge gab und auch während des Krieges kamen nur vereinzelt Flugzeuge zum Einsatz. Eines der wenigen italienischen Fluggeräte wurde bei einem Spionageflug bei Luserna abgeschossen. So wurde die Hauptfront an den strategisch günstigsten Flächen festgelegt. Die Schlachtfelder waren somit gegen Italien, bereits in Friedenszeiten festgelegt.


Alle Versuche der italienischen Armee, nach Österreich einzudringen scheiterten am heldenmütigem Widerstand der K&K Werksbesatzungen. Bis nach Garmisch konnte man bei Südwind den Kampflärm und den Geschützdonner hören. Die Hochfläche versank wochenlang im aufgewirbeltem Staub der Einschläge und in Explosions- und Kampfgasen.
1916 versuchte nun Österreich  mit einer großen Offensive über Asiago vorzudringen der jedoch am 16. Juni scheiterte. Am 18. Juni wurde der Befehl zum Rückzug erlassen. Grund dafür ist die von Russland am 4. Juni begonnene Brussilow-Offensive, deren katastrophale Auswirkungen auf die österreichisch-ungarische Ostfront nur mit Truppen aus dem südtiroler Raum aufgefangen werden konnten. Man verlegte daher die Front ab der Nacht vom 24. Juni zum 25. Juni auf besser zu verteidigende Stellungen um einen Streifen von etwa drei bis vier Kilometer zurück. (Linie Mattasone – Valmorbia – Pasubio – Borcolapass – Monte Cimone – Casteletto – Roana – Monte Interrotto – Cima Dieci – Civaron – Salubio – Setole.) Lediglich der Monte Pasubio und der Monte Cimone wurden nicht aufgegeben und saßen von da an wie ein Stachel in der italienischen Front. Die am 26. Juni einsetzende und bis zum 8. Juli andauernde italienische Gegenoffensive brachte keine messbaren Geländegewinne.


Die dritte Piaveschlacht (Schlacht von Vittorio Veneto) begann am 24. Oktober 1918 und endete am 3. bzw. 4. November 1918 mit dem Waffenstillstand von Villa Giusti bei Padua. Obwohl die Donaumonarchie bereits in Auflösung begriffen war, kämpften ihre Soldaten bis zum Ende. Die Überwindung des Piave im Tiefland war für das italienische Heer zunächst mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Hochwasser zerstörte etliche Brücken der Pioniere. Doch der sichelartige Schnitt auf Vittorio Veneto (der Namenszusatz "Veneto" kam erst 1923 dazu) bedeutete für die K.u.K. Armee das Ende. Auf dem Monte Grappa verteidigten die österreichischen Truppen ihre Stellungen bis zuletzt. Italien hatte nach eigenen Angaben in dieser letzten Schlacht knapp 40.000 Tote und Verwundete zu beklagen, davon fiel ein Großteil rund um das Grappa-Massiv.'

Freitag: 13.06.2014:
Monte Grappa, Bassano del Grappa

Samstag: 14.06.2014:
Fort Lusern, Vorposten Oberwiesen, Fort Verle, Basson, Militärfriedhof Lusern

Sonntag: 15.06.2014:
Fort Gschwent (Belvedere), Militärfriedhof Slagenhaufi, Museum Lusern

Montag: 16.06.2014:
Rovereto



Fotos vom Monte Grappa und von dem
Festungsriegel der 7 Gemeinden - ehemalige Kampfstätten:

Monte Grappa: Granattrichter neben der Strasse zum Monte Grappa. Monte Grappa: Granattrichter und Schützengräben wenn man vom faschistischen Denkmal hinuntersieht.

Monte Grappa: Das riesige Denkmal am Monte Grappa.

Fort Lusern:
Granattrichter auf dem Weg zum Fort Lusern.

Fort Lusern:
Das Denkmal neben dem Fort Lusern.

Fort Lusern: Vorderansicht des Fort mit Denkmal.

Fort Lusern: Gruppenfoto vor dem Fort.


Vorposten Oberwiesen:
Infotafel - Der Vorposten Oberwiesen.

Vorposten Oberwiesen:
Aussenansicht des Vorposten.

Fort Verle:
Aussenansicht des Fort.


Fort Verle:
Granattricher wenn man vom Fort hinuntersieht.

Fort Verle:
Rückansicht des Fort mit .
Unterkünften.

Fort Vezzena:
Vom Fort Verle aus gesehen.


Basson:
Gedenkkapelle neben der Straße des Basson.

Basson:
italienisches Denkmal neben der Straße des Basson.

Militärfriedhof Lusern:
Auf der Straße nach Lusern befindet sich dieser Militärfriedhof.

Fort Gschwent:
Eingangsbereich des Fort.



Fort Gschwent:
Drehkuppel die sich im Südgraben vor dem Fort befindet.

Fort Gschwent:
Kanonen vor dem Fort.



Lusern:
Vom Fort Gschwent gesehen.


Soldatenfriedhof Slaghenaufi:
Infotafel vor dem Friedhof.


Soldatenfriedhof Slaghenaufi:
Gräber an Gräber reihen sich hier.




Soldatenfriedhof Slaghenaufi:
Die kleine Kapelle neben dem Friedhof.



Rovereto:
Skoda Geschütz vor dem Museum in Rovereto.



Fort Lusern:
Gruppenfoto2 vor dem Fort.

Monte Grappa:
Das riesige Denkmal am Monte Grappa von Vorne gesehen.
Fort Gschwent:
Die Leichenkammer.



-Dolomiten - Sperrforts:
-Monte Piano - Drei Zinnen - 2005:
 

Freitag: 24.06.2005:
Der Ausgangspunkt ist das Hotel Rainer in Sexten-Moos. Das Hotel Rainer ist ein Familienhotel und sehr kinderfreundlich. Es beherbergt viele Stammgäste aus Deutschland und Österreich und ist unbedingt zum weiterempfehlen.
Am ersten Tag geht es Richtung Innichen und Toblach dann links abzweigen Richtung Landro. Ich fahre am Dürrensee vorbei weiter Richtung Misurina. Kurz vor Misurina (Beschilderung Rif Auronzo Drei Zinnen und Freilichtmuseum Monte Piano) zweige ich links ab. Hier ist ein großer Parkplatz - Bar Genzianella - dort lasse ich dass Auto stehen.
Nun gehe ich links Richtung Monte Piano (Für Leute die nicht so gut zu Fuß sind besteht die Möglichkeit sich mit dem Jeep bis zum Rifugio Bosi hinauffahren zu lasse. Kosten: € 4,50 bzw. Hin- und Retour € 7,50). Mein Ziel ist das Rifugio Bosi ca. 5 km. Der Weg geht stetig leicht bergauf - Wanderer können hier immer wieder auf Fußsteigen abkürzen; landschaftlich besonders schön. Nach 1,5 Stunden erreiche ich das Rifugio Bosi - hier genehmige ich mir erst mal einen Radler (Bier mit Limo). Der freundliche Wirt sperrt mir das Museum auf. Dort kann man verschieden Fundstücke, Bilder und Urkunden besichtigen (Kosten € 1,50).

Jetzt frisch gestärkt mache ich mich auf den historischen Rundweg, dem Freilichtmuseum Monte Piano 1915/17- den die Dolomitenfreunde 1977-1982 instandgesetzt haben - hier sei nochmals Dank an die Dolomitenfreunde angesagt, ganz besonders Dr. Schauman Walther - der leider 2004 verstorben ist.
Der Rundweg dauert ca. 2,5 Std. und ist hochinteressant und vielseitig (Das Buch Monte Piano - Landschaft und Geschichte von Dr. Walther Schauman ist ein sehr guter Wegführer). Am meisten haben mich persönlich die vielen Granattrichter beeindruckt die heute immer noch deutlich sichtbar sind, als wären sie erst vor ein paar Jahren entstanden.
Jetzt genehmige ich mir noch beim Rifugio ein Mittagessen danach geht es wieder runter Richtung Parkplatz - Gehzeit 1 Stunde.


Nun fahre ich bei der Bar Genzianella rechts die Mautstraße Richtung Drei Zinnen hoch (Maut € 20,00). Die Straße ist schön ausgebaut und führt direkt zum Rifugio Auronzo - Fahrzeit 30-45 Minuten. Die drei Zinnen kann man hier aus aller nächster Nähe besichtigen - eine impossanter Anblick. Der Rundumblick ist überwältigend - ich sehe gegenüber den Monte Piano. Hier kann ich mir erst richtig ein Bild von der heissumkäpften Nord- und Südkuppe machen - einfach überwältigend. Jetzt trübt es sich ein und es fängt zu regnen an. Ja so schnell geht das am Berg soeben noch Sonne und jetzt Blitz und Donner. Ich genehmige mir im Rifugio Auronzo einen Capuccino und einen hausgemachten Apfelstrudel und lese ein bischen. Nachdem das Wetter vorbeigezogen ist fahre ich wieder in Richtung Bar Genzianella und vom großen Parkplatz links nach Landro. Kurz nach der Gaststätte "Drei Zinnen Blick" liegt auf der rechten Seite das Sperrwerk Landro, bestehend aus dem Werk 1 und 2 - hier kleiner Parklatz.

Das Werk 1 kann man nur von außen besichtigen, dass Werk 2 liegt oberhalb und ist schwer zugänglich. Ich mache einen Rundgang von Werk 1 und 2 und schieße ein paar Fotos, dann geht es weiter zum Kriegfriedhof "Nasswand" der auf der linken Seite liegt und gut beschildert ist. Ich bin beeindruckt von dem Friedhof und seiner Lage. Hier könnten sich manche Kriegsfriedhöfe ein Beispiel an Pflege und Lage nehmen.
Mit besonderen Eindrücken geht jetzt meine Fahrt wieder Richtung Sexten wo ich am frühen Abend im Hotel Rainer ankomme.



Samstag: 25.06.2005:
Heute ist ein wunderschöner wolkenloser Tag. Nach dem Frühstück geht es mal ins Ortszentrum von Sexten, dort besichtige ich die wunderschöne Kirche, die 1915 von den Italienern in Brand geschossen wurde. Vor der Kirche befindet sich der Friedhof und ich besuche das Grab von Sepp Innerkofler dem hervorragenden Bergführer der 1915 am Paternkofel gefallen ist.
So nun geht es oberhalb von Sexten weiter zum Sperrfort Mitterberg. Dieses Werk befindet sich noch in einigermaßen guten Zustand. Die Frontmauer kann gut eingesehen werden. Den Bewohnern von Sexten diente nach Ende des Ersten Weltkrieges das Werk als Unterkunft.

Jetzt geht es wieder Richtung Toblach und dort weiter bis zur Abzweigung Pragser Wildsee, dann weiter bis zur Mautstation Brückele (Ponticello). Hier kann man das Auto am Parkplatz stehen lassen und mit dem Bus die nächsten 6 km weiterfahren. Da ich vor 11.00 Uhr angekommen bin fahre ich selber mit dem Auto weiter da man jetzt noch einen Parkplatz auf der Plätzwiese bekommt. Etwa 100 Meter vom Parkplatz entfernt liegt das Berggasthaus Plätzwiese. Von dort geht es in 30minutiger gemütlichen Wanderung zur Dürrnsteinhütte (auch für Kinder geeignet). Diese kurze Wanderung führt an Bergwiesen vorbei und man hat einen herrlichen Rundumblick. Gegenüber der Dürrnsteinhütte liegt Das Sperrwerk Plätzwiese. Der Wirt der Hütte zeigt mir das Fort, das durch einen unterirdischen Gang mit der Befestigung verbunden ist.
Ich genehmige mir danach in der Dürrnsteinhütte eine kleine Jause und betrachte von hier das prachtvolle Panorama. Nun geht es wieder zurück zum Parkplatz und ich fahre mit dem Auto wieder zurück Richtung Toblach. Und wie schon gestern fängt es leider wieder zu regnen an, ja es hagelt sogar.

Auf einen Berg kann ich heute nicht mehr fahren da es auch nicht aufhellt. Ich beschließe dass ich mir die Schaukäserei in Toblach ansehe (empfehlenswert). So nun wieder nach Sexten wo ich mir das Sperrfort Haideck ansehen will. Es geht über den Ortsteil Waldheim und den Waldweg ins Fischleintal.
Es regnet nur mehr leicht und ich lasse das Auto auf dem Parkplatz bei der Haideckstraße stehen.
Ich frage einen Einheimischen wo es zum Werk geht, dieses sagt aber dass es sich nur mehr um einen Steinhügel handelt und ich finde die Bestätigung nach 30 Minuten. Es erinnert gar nichts mehr an ein Sperrwerk - lohnenswert ist es nur mehr für militärhistorisch Interessierte.
Nach dieser kleinen Entäuschung geht es wieder zu meinen Hotel in Sexten-Moos.

 

Fotos vom Monte Piano von den
Sperrforts (Dolomiten) usw.:

Monte Piano: Gebirgskanone beim Rifugio Bosi. Monte Piano: Vorfeld der Südkuppe mit Granattrichter.


Monte Piano: Nochmals Vorfeld der Südkuppe mit Granattrichter.

Monte Piano:
Ausblick aus einer Kaverne - Erreichbar über den Anmarschweg.

Sperrfort Landro: Werk 1 Vorderseite - Genau noch zu Erkennen die Umrisse des Kreuzes.


Sperrfort Landro: Innenansicht des Werk 1 - Vorderseite umgeben von Stacheldraht.

Sperrfort Landro: Seitenansicht des Werk 1.





Soldatenfriedhof Nasswand: Tafel am Eingang des Soldatenfriedhofes.




Soldatenfriedhof Nasswand: Die sehr schön gepflegten Gräber - Je ein Kreuz für zwei gefallene Soldaten.


Soldatenfriedhof Nasswand: Die Gedächniskreuz mit schöner Malerei ím Hintergrund.


Sepp Innerkoflers Grab: Der berühmte Bergführer und Alpinist liegt in Sexten begraben - Heldentod 1915 am Paternkofel.


Sperrfort Mitterberg: Von Vorne gesehen.





Sperrfort Mitterberg: Von der Seite gesehen.




Sperrfort Mitterberg: Rückwertige Ansicht des Werkes.



Sperrfort Plätzwiese: Von der Seite gesehen.




Sperrfort Plätzwiese: Von Vorne gesehen mit Eingang bei der kleinen Brücke.

Monte Piano: Von der gegenüberliegenden Seite - Rifugio Auronzo gesehen.


Monte Piano: Und nochmals aus näherer Betrachtung von der gegenüberliegenden Seite - Rifugio Auronzo gesehen.


 

-Cold di Lana-
-Marmolada- 2002:
 

Mittwoch: 24.07.2002:
Mein Ausgangspunkt ist das Hotel Centrale in Kolfuschg (Colfosco) Alda Badia.
Um 06.00 Uhr in der Früh fahre ich vom Hotel weg. Ich folge der Straße 244 die nach Arabba führt, dann links die Straße 48 nach Buchenstein (Livinallongo Col di Lana).
Buchenstein ist ein kleiner Ort und nach 45 Minuten Gesamt-Fahrzeit erreicht. Direkt vom Ort zweigt links über eine kleine Brücke eine kleine Straße zum Col di Lana ab. Achtung, Auf der Straße hat nur ein PKW Platz, Sollte ein Auto entgegenkommen muss einer der beiden ausweichen! Ich parke mein Auto am Parkplatz, wo auch die Straße für den allgemeinen Verkehr endet. Nun geht es zu Fuß weiter. Ein Schild verrät mir dass man ungefähr 2 Stunden Gehzeit zum Col di Lana hat. Der Weg führt über eine Schotterstraße direkt zum Col di Lana-Museum, dass ich nach 20 Minuten erreicht habe, dazu später etwas mehr. Ich gehe der Schotterstraße entlang weiter bis sie zu Ende ist und ein Waldpfad beginnt. Ein Schild weist darauf hin, dass man noch 2 Stunden vor sich hat, bis man den Col di Lana Gipfel erreicht hat.


Also auf die Gehzeiten kann man sich nicht verlassen, ich gehe ja jetzt schon 45 Minuten und jetzt nochmals 2 Stunden. Naja, ich folge den Pfad durch den Wald der stetig bergauf Richtung Col di Lana führt. Nach einer weiteren Stunde bleibe ich an einem Plateau stehen und raste ein bischen. So nun frisch gestärkt geht es weiter. Jetzt wird es etwas steiler und anstrengender. Der alte Italienische Kriegssaumweg führt mich nun aufwärts zur schwer umkämpften Schulterstellung, der Cappello di Napoleone, hier sieht man auch Reste von Lauf- und Schützengräben. Das letzte Stück ist nun wirklich ein recht steiler Weg, bis ich schließlich den Gipfel des Col di Lana (2462m) erreiche. Von hier hat man einen wunderschönen Rundblick. Ich stehe nun hier am Gipfel, oder, was davon noch übrig ist. Hier wurde alles eingeebnet und man sieht nicht mehr viel vom Minentrichter. Dennoch es ist ein erhabenes Gefühl am Col di Lana zu stehen und zu wissen, dass hier vor mehr als 8 Jahrzehnten Österreicher und Italiener sich einen grausamen Zweikampf um den Gipfel lieferten, der in der Sprengung der Gipfels endete. Ich genieße noch die Rundsicht und begebe mich nun wieder in Richtung Col di Lana Museum.

Der Abstieg ist nicht sehr anstrengend und nach einer guten Stunde erreiche ich das Museum. Der Eintritt ist frei und man kann allerlei Fundstücke und Überreste die man hier gefunden hat besichtigen. Herr Carlo Ragnes ist Besitzer des Museums und hat es eigenhändig und ohne Unterstützung des Staates mit seinen Vater aufgebaut. Wir kommen sofort ins Gespräch und er erklärt mir die Fundstücke. Besonders Stolz ist er auf das Bajonett sein Großvaters. Er verkauft hier auch Bücher und CD´s. Natürlich kaufe ich ihm ein Buch und eine CD ab. Das Buch hat sein Cousin geschrieben. Herr Ragnes gibt mir noch ein Autogramm in das Buch, dann verabschiede ich mich höflich und wünschte ihm alles Gute.

Nun geht es aber Richtung Parkplatz, den ich nach 10 Minuten auch erreiche und der mittlerweile auch voll ist. Ich fahre jetzt wieder zu meinen Hotel zurück und freue mich auf die Dusche und den nächsten Tag.


Donnerstag: 25.07.2002:
Heute geht es auf die Marmolada. Nach den Frühstück fahre ich nach Malga Ciapela, dass ist die Talstation der Marmoladaseilbahn. Das Wetter wechselt heute von Sonne auf Regen und umgekehrt, wie im April. Der Unterschied ist nur dass es ganz schön warm ist. Mit der Seilbahn fahre ich jetzt hoch zur Serauta (Mittelstation). Ganz schön imposant der Ausblick aus der Kabine. Ringsum bietet sich ein herrlicher Blick auf die Berge.

Die Serauta liegt 2950 m hoch. Von hier aus gehe ich kurz hinab in die Forcella die Serauta und durch einen Laufgraben aufwärts zu einer Säule. Hier sind die italienischen Verbände verzeichnet, die 1915-1917 hier kämpften und jene Truppen, die jetzt die Wiederherstellung durchführen. Da das Wetter leider immer schlechter wird und es sogar zu schneien beginnt, gehe ich wieder zurück zur Serauta und besichtige nun das Marmolada-Museum. Hier wird die Geschichte der Österreicher und Italiener die auf der Marmolada kämpften wiedergegeben. Es sind Fundstücke, Fotos, Briefe, Berichte, Waffen usw. ausgestellt. Auch einen Videofilm kann man sich hier ansehen. Dieses Museum ist sehr beeindruckend und am Ende habe ich mir noch den Videofilm über den Krieg auf der Marmolada gekauft. Übrigens Aufseher hier sind junge Alpini Soldaten.

Mit der Seilbahn fahre ich nun wieder Richtung Tal. Hier ist das Wetter auch nicht besser, denn es regnet in Strömen. Ich entschließe mich zum Hotel zurückzufahren und den Tag in der Sauna ausklingen zu lassen.


Fotos vom Col di Lana:

Col di Lana:
geräumte italienische Baracken am Col di Lana (November 1917)

Col di Lana:
italienisches Bombardement nach der Minensprengung in der Nacht 17./18. April 1916

Col di Lana:
Der Col di Lana mit dem Sief-Sattel vom Beobachtungsposten bei Incisa. Man sieht den Einschlag einer 30,5 cm Granate am Gipfel

     
     

 

Caldonazzo - Trient
(Sieben Gemeinden) 2000:
 

Freitag: 28.07.2000:
Unser Ausgangspunkt ist an beiden Tagen das Albergo Gilda (ist zum Weiterempfehlen) in Caldonazzo.
Caldonazzo liegt direkt am gleichnamigen See und ist ca. 5 km von dem bekannten Kurort Levicio Therme entfernt. Nach dem Frühstück fahren wir nach Bassano del Grappa. Nach einstündiger Fahrt erreichen wir den Ort. Nun geht es auf der Strada Cadorna, benannt nach dem ital. Marshall Cadorna, hinauf auf den Monte Grappa.


Der Monte Grappa war einer der schwerumkämpftesten Berge des Ersten Weltkrieges. Hier "verbluteten" Tausende österreichische und italienische Soldaten. Währen der Fahrt sieht man überall noch die Umrisse der Granattrichter, die noch heute Zeugen des Krieges sind. Nach einer Fahrzeit von 30 Minuten erreichen wir den Parkplatz des Sacrario (Monument). Hier ruhen die sterblichen Überreste von 12.615 italienischen und 10.295 österreichischen Soldaten. Wir stehen überwältigt vor diesem grandiosen Bauwerk. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie hier in dieser herrlichen Bergwelt, Kaiserjäger gegen Alpini im Nahkampf mit ungeheuerlicher Tapferkeit kämpften. Zum Abschluss besuchen wir noch das kleine Museum, dass sich neben dem Parkplatz befindet. Hier kann man alte Fotos und Fundgegenstände (Helme, Gewehre, Orden usw.) besichtigen.

Mit einem überwältigten Eindruck von dieser ehemaligen Kampfstätte, fahren wir wieder nach Caldonazzo zurück und lassen den Tag bei einer großen Portion Spaghetti und einer Flasche guten Rotweins ausklingen.

Samstag: 29.07.2000:
Heute geht unsere Fahrt in die Hocheben von Lavarone. Wir erreichen nach einer Fahrzeit von einer Stunde den Ort Capella. Das Auto lassen wir am großen Parkplatz stehen und gehen zu Fuß weiter. Nach 30 Minuten stehen wir vor unserem ersten heutigem Ziel, dem ehemaligen österreichischen Fort Belvedere auch Gschwent genannt.

Es ist das einzige noch vollständig erhaltene Fort, dass man gegen einen kleinen Eintritt besichtigen kann. Die österreichische Besatzung hatte hier fürchterliches zu ertragen. Die Männer wurden oft tagelang ohne Unterbrechung beschossen. Zu einem Infanterieangriff kam es aber nicht. Der höchst interessante Rundgang dauert ca. zwei Stunden, danach besichtigen wir noch das Museum, das sich im Fort befindet.

Nach dem Mittagessen geht es weiter zu der Ortschaft Lusern. Das Auto parken wir direkt im kleinem Ort. Lusern wurde während des Ersten Weltkrieges völlig zerstört, da es sich direkt in der Hauptkampflinie befand. Vom Ort marschieren wir Richtung Wald, dort geht es dann leicht bergauf (Wegweiser stimmen mit der richtigen Gehzeit nicht überein). Nach einer Stunde erreichen wir unser Ziel das Fort Lusern. Dieses Fort ist nicht mehr vollständig erhalten, man kann es jedoch gefahrlos begehen. Vor dem Fort befindet sich ein Gedenkstein, der an die drei großen Beschießungen während des Ersten Weltkrieges erinnert. Wir verlassen das Fort wieder und marschieren zum Ort Lusern zurück. Dort nutzen wir die Gelegenheit und besuchen noch das örtliche Museum. Hier findet man Wissenswertes über die Geschichte des Ortes. Danach genehmigen wir uns noch einen Capuccino, bevor es wieder Richtung Caldonazzo geht.

Bei der Rückfahrt nehmen wir eine Abkürzung und fahren über die alte Kaiserjägerstraße zurück. Ich kann euch sagen diese Straße ist der reinste Wahnsinn. Es gibt fast keine Ausweichmöglichkeiten. Ich weiß nicht was ich getan hätte, wenn ein Lkw gekommen wäre. Trotzdem kann ich jedem raten diese Straße zu benutzen. Man muss das miterlebt haben. Nach unserer Ankunft im Hotel fallen wir sehr müde aber glücklich, dies alles gesehen und miterlebt zu haben, ins Bett. Am nächsten Tag treten wir wieder die Heimreise an. Hier endet auch schon mein Reisebericht. Ihr werdet mitbekommen haben, dass ich immer in der Mehrzahl geschrieben habe. Ich war natürlich nicht alleine unterwegs, sondern hatte zum ersten Mal, aber sicher nicht zum letzten Mal, meinen Schwiegervater mit.

Ich hoffe mein Reisebericht hat euch gefallen und kann nur jedem Interessierten raten, besucht diese Orte und Kampfstätten, den hier wurde Altösterreichische Geschichte geschrieben.

Fotos vom Monte Grappa und von den
Sperrforts (Trient):
Alternativtext für das Bild Alternativtext für das Bild Alternativtext für das Bild
Monte Grappa - Sacrario: Das war einer der Blutberge der Österreicher und Italiener. Hier kämpfte Mann gegen Mann. Heute noch sind die Granateinschläge deutlich zu erkennen. Monte Grappa - Sacrario: Hier ruhen die sterblichen Überreste von 10.295 österreichischen und von 12.615 italienischen Gefallenen.

Fort Lusern:
Einen Kilometer von der Ortschaft Lusern entfernt. Die Ortschaft wurde während des Ersten Weltkrieges völlig zerstört.

Alternativtext für das Bild Alternativtext für das Bild
Das Museum des
ehemaligen österr.
Fort Belvedere (Gschwent).
1 km von der Ortschaft Capella entfernt.

Drehkuppel die sich im Südgraben vor dem
Fort Belvedere (Gschwent) befindet.

Vor dem Fort Lusern befindet sich dieser Gedenkstein, der an die drei großen Beschießungen während des Ersten Weltkrieges erinnert.




Hier Ausschnitte aus dem italienischen Antikriegsfilm "Bataillon der Verlorenen" -
Dem Film liegt der Roman von Emilio Lussu "Un anno sull'Altipiano" (dt. "Ein Jahr auf der Hochebene") zugrunde.

 

 

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